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Ukraine. Informationen, Hilfsmöglichkeiten und Ansprechpartner*innen

Mit den folgenden Hinweisen möchten unsere unabhängigen kirchlich-diakonischen Fachberatungsstellen für Flucht und Migration über die Situation in der Ukraine informieren und Ihnen Hilfestellungen geben, wie Sie persönlich oder in den Initiativen und Gemeinden sinnvoll helfen können.

 

Informationen zum Thema Aufenthalt, Unterbringung, Kita, Schule, Ausbildung Arbeit, Sozialleistungen, Gesundheitsversorgung

Die wichtigsten Informationen hierzu finden Sie von der Diakonie Baden und Württemberg zentral aufbereitet und aktualisiert unter ekiba.de/migration, auch ein Kurzinformationsblatt für Flüchtlinge aus der Ukraine in deutsch, ukrainisch und englisch . Weitere Informationen auf ekiba.de/ukraine.

Weitere Infos auf deutsch, ukrainisch, englisch und russisch auch auf

https://www.germany4ukraine.de/hilfeportal-de

 

Koordinierte Hilfe ankommender Flüchtlinge aus der Ukraine in Baden-Württemberg

Bundesweit und auch in Baden-Württemberg laufen Hilfsmaßnahmen für Geflüchtete aus der Ukraine. In Baden-Württemberg hat das Landesministerium für Justiz und Migration die zentrale Koordination übernommen. Das Ministerium informiert auf seiner Webseite über aufnahme-, leistungs- und aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen. Hilfsangebote von Bürgerinnen und Bürgern können über ein Formular eingegeben werden.

www.justiz-bw.de

 

Unabhängige Flüchtlingssozialberatung zur Unterstützung für geflüchtete Menschen aus der Ukraine in Heidelberg

Wir beraten

  • Personen mit Aufenthaltsrecht nach § 24 AufenthG
  • Drittstaatsangehörige aus der Ukraine
  • Personen mit gewöhnlichem Wohnsitz in der Ukraine vor dem 24.02.2022
  • Asylbewerberinnen und -bewerber
  • abgelehnte Asylbewerberinnen und -bewerber mit Duldung
  • Bleibeberechtigte (z.B. nach Flüchtlingsanerkennung)
  • Menschen ohne Papiere

Unsere Flüchtlingsberatung ist freiwillig, vertraulich und kostenfrei.

Wir beraten und begleiten Sie zum Beispiel bei asyl- bzw. aufenthaltsrechtlichen Fragen, bei der Suche nach Betreuungsangeboten für Ihre Kinder, bei der Suche nach einem Sprachkurs oder einer Arbeitsstelle oder nach einer Unterkunft. Auch wenn Sie Schwierigkeiten mit Ämtern oder Behörden haben oder Hilfe bei Anträgen und Formularen benötigen stehen wir ihnen zur Seite.

Ansprechpartner*innen und Kontakt

 

Zimmer und Unterkünfte für Flüchtlinge

Für den Schutz, die Aufnahme und Integration der hier ankommenden Flüchtlinge ist es sehr hilfreich, wenn die Personen nicht lange in einer Notaufnahmeeinrichtung oder einer großen Flüchtlingsunterkunft untergebracht werden müssen, sondern die Möglichkeit haben, privat eine Wohnung bzw. ein Wohnmöglichkeit zu bekommen.

Von daher ist es eine große Hilfe, wenn Sie eine Unterkunftsmöglichkeit oder längerfristige Wohnmöglichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen können. Sofern die Personen kein eigenes Einkommen haben, werden unter bestimmten Bedingungen angemessene Kosten vom Leistungsträger übernommen.

Viele Stadt- und Landkreise haben hierfür zentrale Anlaufstellen eingerichtet.

In Heidelberg können Sie sich an den Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Heidelberg wenden. Insbesondere Menschen, die Wohnraum für Geflüchtete in Heidelberg anbieten wollen, können sich hier melden

per E-Mail  fluechtlingsbeauftragter[at]heidelberg.de 

oder per Telefon 06221 / 58 37610

Im Rhein-Neckar-Kreis können Sie sich an den Service Point Ukraine wenden. Mehr Infos hierzu finden Sie hier.

 

Die badenweite kirchliche Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine wird koordiniert vom Evangelischen Kinder- und Jugendwerk in Baden.

Wer Einzelpersonen oder Familien vorübergehend bei sich aufnehmen möchte, melde sich bitte dort unter zentrale.ekjb[at]ekiba.de

 

 

Beratungs- und Informationsangebote der Diakonie in Heidelberg

 

Beratungsangebote und diakonische Flüchtlingshilfe

Die unabhängigen Beratungs- und Hilfsangebote des Diakonischen Werkes der Evang. Kirche Heidelberg finden Sie hier.

Wir bitten aktuell alle Hilfesuchenden und Helfenden darum zunächst die zentralen Hilfsangebote der landesweiten und kommunalen Koordinierung (siehe oben) in Anspruch zu nehmen, da unsere Mitarbeitenden die Vielzahl der Anfragen nicht in jedem Fall zeitnah bearbeiten können.

Soweit es unsere Möglichkeiten erlauben helfen wir in Heidelberg mit Information, Beratung, Begleitung und Vermittlung.

Unsere Angebote sind für Menschen aus allen Ländern offen unabhängig von Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter, Geschlecht oder Sprache. Unsere Angebote sind freiwillig und kostenlos. Wir behandeln Ihre Anliegen vertraulich.

 

Beratungsangebot für geflüchtete Frauen und Kinder bei (sexueller) Gewalt

Flucht erzeugt Abhängigkeit, die leider in manchen Fällen auch ausgenutzt wird. Gerade im Kontext von Flucht kommt es vermehrt zu Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt. Bitte machen Sie in Ihrem Umfeld auf dieses Hilfsangebot aufmerksam, das geflüchtete Frauen und Kinder aus der Ukraine bei Erfahrungen mit (sexueller) Gewalt unterstützt.

Weitere Informationen: www.kok-gegen-menschenhandel.de

 

Hilfen für aus der Ukraine geflüchtete schwangere Frauen

Damit sich schwangere Frauen, die aus der Ukraine nach Deutschland kommen, auch schnell und unkompliziert über die Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind informieren können, ist das Informationsblatt der Stiftung in ukrainischer Sprache erschienen. Die Migrationsberatungsstellen der Diakonie arbeiten eng mit den Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, wenn im Einzelfall bei der Beantragung der Hilfen Unterstützung benötigt wird.

 

Diakonieladen Brot & Salz - Lebensmittel

Wir unterstützen Menschen, die sich in Heidelberg aufhalten und keine finanziellen Mittel haben, z.B. weil ein Antrag bei den zuständigen Ämtern noch nicht abschließend bearbeitet werden konnte, unbürokratisch mit Lebensmittelspenden in unserem Diakonieladen Brot & Salz.

Wir unterstützen Menschen, die ein geringes Einkommen haben oder ausschließlich öffentliche Leistungen beziehen, durch die vergünstigste Einkaufsmöglichkeit in unserem Diakonieladen Brot & Salz.

Unser Angebot wird durch Spenden ermöglicht und kann daher jeweils nur gelten solange der Vorrat reicht.

Mehr Informationen und Ansprechpartner*innen finden Sie hier.

 

manna. Kaffee und Backwaren to go für Menschen mit kleinem Geldbeutel

Wir geben an vier Tagen in der Woche (Dienstag bis Freitag) für Menschen mit kleinem Geldbeutel gespendete Backwaren in unserem manna-Café in der Plöck 18 aus. Willkommen ist hier jede*r, es ist kein Nachweis notwendig.                                                                                                                

Außerdem begrüßen wir im Foyer der Kapelle (Plöck 47) im manna Treff dienstags, donnerstags und freitags alle, die in gemütlicher Atmosphäre ihr Frühstück genießen möchten – dieses darf mitgebracht werden. Bei uns lebt die Vielfalt!

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

Weitere kirchlich-diakonische Hilfsangebote in Heidelberg

Innerhalb der Heidelberger Pfarrgemeinden gibt es zahlreiche Initiativen, die sich für die Kriegsopfer in der Ukraine und aus der ganzen Welt einsetzen.

Auf der Homepage der Evangelischen Kirche in Heidelberg sowie ihrer Gemeinden wird regelmäßig über aktuelle Angebote informiert.

 

 

Wie können Sie helfen?

 

Geldspenden

Geldspenden sind aktuell die effektivste Form der Hilfe

Helfen Sie mit Ihrer Spende im Katastrophengebiet und in angrenzenden Ländern!

Geldspenden sind aktuell die effektivste Form der Hilfe. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat umgehend ein Hilfsprogramm für die Ukraine-Krise gestartet und weitet die Hilfe kontinuierlich aus. Im ersten Schritt wurde beispielsweise ein Nothilfe-Fonds bereitgestellt, der schnelle und unbürokratische Hilfe ermöglicht. Zu den Soforthilfen für Flüchtlinge gehören beispielsweise Nahrungsmittel, Trinkwasser oder die Bereitstellung von Notunterkünften. Das evangelische Hilfswerk war seit Beginn des Konflikts in 2014 über viele Jahre im Osten der Ukraine aktiv und verfügt sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbarländern über ein Netzwerk von erfahrenen Nothilfeorganisationen, auch im Rahmen des kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT Alliance.

Diakonie Katastrophenhilfe | IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden | Stichwort: Ukraine Krise

Helfen Sie mit lhrer Spende! Nothilfe Flucht und Migration in Heidelberg

Ökumenischer Spendenfonds – Nothilfe Flucht und Migration | IBAN: DE 77 6725 0020 0009 3129 51
www.ekihd.de/ueber-uns/spenden/nothilfe-flucht-und-migration | Stichwort: Nothilfe Flucht und Migration

oder

Diakonisches Werk Heidelberg | IBAN: DE62 6725 0020 0000 0235 31
www.diakonie-heidelberg.de/spenden | Stichwort: Zugewandert in Not

 

Sachspenden

Hilfstransporte werden aktuell überall in Baden-Württemberg vor Ort organisiert, häufig auch unter Beteiligung von Kirchengemeinden, der Diakonie vor Ort oder der Evangelischen Jugend etc.

Allerdings werden Sachspenden in den meisten Fällen aktuell nicht mehr angenommen. Die Landesregierung, die kommunalen Landesverbände und die Liga der freien Wohlfahrtsverbände rufen aktuell insbesondere zu Geldspenden an seriöse Hilfsorganisationen auf. Sachspenden sollten nur im Falle der konkreten Aufforderung einer seriösen Hilfsorganisation abgegeben werden.

Aktuell gibt es keinen größeren Bedarf an speziellen Sachspendensammlungen für Geflüchtete in Deutschland. Die hier ankommenden Geflüchteten erhalten Sozialleistungen, soweit sie dieser bedürfen. Soweit vor Ort gezielt Sachspenden in einer bestimmten Form gesucht werden, gibt es dazu Hinweise auf den Internetseiten der jeweiligen Einrichtungen/Initiativen vor Ort. An vielen Orten gibt es Second Hand Kleiderkammern (z.B. bei Diakonie und Caritas), an die man spenden kann und an die auch Flüchtlinge verwiesen werden können. Bitte stimmen Sie auch bei Spenden vor Ort jede Sammlung mit der jeweiligen Institution ab.

Aktuelle Hinweise zum Thema Geld- und Sachspenden finden Sie für Heidelberg auch auf der Homepage der Stadt Heidelberg.

 

Ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches, nachbarschaftliches Engagement für die Geflüchteten aus der Ukraine und anderen Kriegs- und Krisenregionen der Welt trägt dazu bei, dass die hier ankommenden Menschen schnell Schutz und Aufnahme finden und sich in die Gesellschaft integrieren können. Die Kirchengemeinden, Initiativen und die Diakonie vor Ort freuen sich über Menschen, die sich zusammen mit den hauptamtlichen Strukturen für die Ankommenden vor Ort engagieren möchten. 

Mögliche Einsatzfelder sind nach Bedarf vor Ort unterschiedlich.

Wenn Sie sich einbringen möchten, wenden Sie sich bitte an die Flüchtlingsinitiativen vor Ort, an Ihre Kirchengemeinden bzw. an die Hauptamtlichen bei uns im Diakonischen Werk in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit

Hinweis: In einigen Bereichen sind ehrenamtliche Tätigkeiten an gesetzliche Vorgaben gebunden. Ehrenamtliche müssen u.U. ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, einen Impfnachweis gegen Covid-19, ggf. ist je nach Einsatzgebiet auch ein Impfschutz gegen Masern erforderlich.

Die wichtigsten Informationen zum Thema Aufenthalt, Unterbringung, Kita, Schule, Ausbildung Arbeit, Sozialleistungen, Gesundheitsversorgung sowie die Beratungsstellen, die ehrenamtlich Engagierte dabei unterstützen, finden Sie hier.

 

 

Unterstützung der Partnerkirchen in der Ukraine sowie in ihren Nachbarstaaten bei der Versorgung von Geflüchteten

Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) ist im permanenten Kontakt mit Partnern sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbarländern Polen, Slowakei und Ungarn. Dort gibt es eine enorme Solidarität mit der Ukraine, und die Partnergemeinden leisten den Schutzsuchenden Hilfe.

Hier können Sie die Arbeit des GAW unterstützen.